FAMILIENGESCHICHTE - DIE NITHART VON FRANKREICH/ELSASS

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Die ältesten Nithart-Erwähnungen im Elsass findet man südlich von Mulhouse (Mülhausen) in Eschentzwiller. Hinweise dazu liefern die Kirchenbücher ab 1581. Ältere Erwähnungen stammen von diversen anderen Schriftstücken. Einige sind auf der Seite "Dokumente" dargestellt. Die früheste Namenserwähnung findet man in einer Verkaufsurkunde aus dem Jahre 1322, wo ein Hans Nithart als Zeuge erwähnt wird. Gemäss damaligen Vorschriften mussten Zeugen nebst einem guten Gedächtnis  ein gewisses Alter aufweisen. Es ist daher möglich, dass Hans Nithart um 1250 geboren wurde. Nach Ansicht einiger Fachleute hat sich die Familie bereits 3-4 Generationen vor Hans N. in Eschentzwiller niedergelassen, möglicherweise bereits zur Zeit der Besiedelung vor der Jahrtausendwende. Aber auch andernorts im Elsass findet man Nithart-Erwähnungen. Die Älteste nebst Eschentzwiller, datiert vom 12. November 1440, stammt aus Beblenheim bei Colmar, wo ein Henny (Henri/Heinrich) Nithart "der Alte" als Zeuge aufgeführt wird (Dokument dazu siehe: http://www.nithart.com\beblenh.htm .

Verschiedene Nithart sind in den Ratslisten von Strasburg zwischen 1338 und 1363 aufgeführt: Claus (Clawes) Nithart  von Beruf Wagner, Kistenmacher und Drechsler, sowie Werner und dessen Sohn Henselinus Nithart die einer Verkaufsurkunde vom 25. Oktober 1342 erwähnt sind Unter http://www.nithart.com\stra1350.htm können diese Erwähnungen eingesehen werden.

Wo der Ursprung der  Nithart von Eschentzwiller liegt kann nicht gesagt werden. Mit grosser Wahrscheinlichkeit dürfte die Wiege  im deutschen Sprachraum liegen (Deutschland? Oesterreich? Schweiz?). Siehe dazu die Karte der Namenserwähnungen am Oberrhein im 7./8. Jh. unter Dokument/Neidhart.

Anmerkung: Eschentzwiller gehörte bereits im Hochmittelalter zum Habsburger Reich. Die folgende Karte zeigt die Lage der drei "Nithart-Dörfer" und deren Nähe zu Deutschland und der Schweiz. Zum Vergrössern darauf klicken.

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